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Nähzubehör

Die Zuschneidephase

Vom Papier zum Stoff

Um das Stöffchen-Schmuckstück nun auch in ein vollendetes Werk umwandeln zu können, muss ich das Ganze ja irgendwie zuschneiden. Viele Wege führen zum Ziel und deshalb habe ich alle Werkzeuge aufgelistet und unten wie immer meine Gedanken dazu notiert.Was ich alles an Nähzubehör verwende um die Schnittmusterphase gut zu überstehen könnt ihr hier nachlesen.

Ich habe euch ganz unten im Beitrag die Links eingefügt, damit ihr auf schnelle Weise Nähzubehör einkaufen könnt. Um es so einfach wie möglich zu gestalten habe ich Links für die Schweiz und links welche besser geeignet sind ausserhalb der Schweiz.

Sämtliche Links welche mit einem Partnerprogram verbunden sind, sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Wenn Ihr mehr darüber erfahren möchtet könnt Ihr das gerne hier nachlesen.

So, nun gehts los – ran ans zuschneiden mit all dem Nähzubehör!

Dafür verwende ich:

  • Stecknadeln
    …oder…
  • Wonderclips
  • Massband
  • Pfiffikus (Saummass)
  • Schneiderkreide
  • Stoffschere & Fadenschere
    … oder…
  • Schneidematte & Rollschneider
  • Fadenschlag & Nähnadeln
    … oder…
  • Kopierpapier & Kopierrädchen

Zum Thema Stecknadeln:

Es gibt viele verschiedene Stecknadeln welche man erwerben kann. Ich selber arbeite ausschliesslich mit den Stecknadeln welche hinten einen winzig kleinen Kopf haben und super fein sind. Ich kaufte mir während meiner Ausbildungszeit eine grosse Dose mit (wenn ich mich richtig erinnere) 5000 Stück. Ab und an verbiegt sich mal eine oder sie ist stumpf. Jedoch habe ich immer noch von diesen Stecknadeln im Einsatz und nach meinem Empfinden sind es die Besten die es gibt. Das ist jedoch eine klare Geschmacksache.

Die Dose selber hat es leider nicht überlebt, daher gibt es davon kein Bild…

Sollte es ein Material sein, in das man auf keinen Fall Stecknadeln stecken sollte, wie z.B. sämtliche Arten von Leder, Wachstuch oder Planen, verwende ich auch ab und an mal diese Wonderclips. Um das Schnittmuster auf dem Material fixieren zu können, kann man Sandsäckchen nähen. Die sind super praktisch…

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Zum Thema «Pfiffikus»

Gibt man dieses Wort bei Wikipedia ein kommen ein Hörspiel, ein chemischer Kampfstoff und ein Spitzname für ein Mini-Mokick (irgendwas in der Kategorie Motorrad aber irgendwie einfach zu klein um dazu zu gehören… oder so)…

Nun gut, das ist hier aber nicht gemeint! Ein Pfiffikus ist ein Saummass. In meiner Sammlung befinden sich noch einige die eine Patentnummer aufgedruckt haben, leider konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden von wem das mal patentiert wurde. Eigentlich schade, das hat sicher eine interessante Geschichte…

Sämtliche «Mässli» sind für mich Pfiffikus. Das hat sich irgendwie im Laufe der Jahre so in mein Hirn eingebrannt. Davon besitze ich ein paar. Die ältesten stammen immer noch aus meiner Lehrzeit. Da das Saummass so heisst bzw. das damals so hiess blieb wohl der Name haften. «Kasch mir rasch dr Pfiffikus gäh, bitte?»

Natürlich gibt es auch von anderen Herstellern Saummasse. Vor einiger Zeit habe ich mir mal ein etwas Längeres gekauft da ein Pfiffikus immer 10cm hat. Zumindest ist das bei allen, die sich in meinem Besitz befinden, so.

Warum ich ein paar davon habe? Nun ja das Ding legt man andauernd irgendwo hin, bügelt ausversehen darüber oder verliert irgendwann mal einen Zacken. Und so kauft man sich einfach ab und an einen um nie in die Situation zu kommen, dass man eben mal keinen hat. Das wäre dann echt die Katastrophe, denn ich brauch dieses «Mässli» nicht nur um die Nahtzugaben anzuzeichnen, sondern auch während der ganzen Näharbeit um kleine Abstände etc. nach zu messen. Ja klar, ginge auch mit dem Massband, ist aber etwas handlicher, meiner Meinung nach. Also ich könnte nicht sein ohne Pfiffikus!

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Zum Thema Schneiderkreide und was es sonst noch so gibt:

Ich habe auch Markierer welche mit Pulver aufgefüllt werden können, die sind auch ganz gut. Jedoch verwende ich immer noch sehr oft die altbekannte Schneiderkreide. Sollte diese mal nicht mehr so schön feine Linien zeichnen, wird sie einfach mit einem Messer wieder in Form gebracht. Das gute Stück habe ich in verschiedenen Farben, so dass ich die Linien je nach Stofffarbe immer noch gut erkennen kann. Bei hellen Stoffen muss man mit ein wenig Vorsicht das ganze Anzeichnen. Solle der Stoff weiss und fein sein, besteht eine grosse Wahrscheinlichkeit, dass die Kreidenfarbe auf der rechten Seite sichtbar ist, das wollen wir definitiv nicht. Da hilft dann nur das alt bewährte «Schlänkle» mit Fadenschlag.

Eine fantastische Sache ist die Zauberkreide. Aber nur, wenn ihr die Kennzeichnung kurzfristig benötigt. Denn die verschwindet innert Stunden wieder und ist dann nicht mehr sichtbar. Deshalb auch «Zauberkreide».

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Zum Thema Scheren & Rollschneider:

Es ist wie es ist, eine Schere welche zum Papierschneiden verwendet wird will nicht mehr so arg toll Stoff schneiden… aus diesem Grund sollten die Scheren auch immer klar gekennzeichnet werden. Meine Scheren, welche NUR für die Stöffchen gedacht sind, haben alle eine rote Kennzeichnung! Der gesamte Haushalt und somit auch alle Mitmenschen wurden in jüngsten Jahren darauf trainiert solche Scheren auf keinen Fall für andere Materialien zu verwenden… Alles andere würde in einem grösseren Unwetter ausarten… diese klare Regel wird an alle Hausbesucher, die je eine Schere benötigen, weiter vermittelt… Und dann gibt’s da noch die Papierscheren, – die hab ich ja im letzten Artikel schon erwähnt – die sollten dann auch wirklich nur zum Papierschneiden verwendet werden! Nicht für Plastik oder anderweitige Materialien. Auch das sollte allen Hausbewohner klar sein ;-)

Ich besitze so einiges an Scheren, jedoch ist meine Zuschneideschere mein absolutes Heiligtum! Diese Schere habe ich auch während meiner Ausbildungszeit gekauft. Die hält immer noch und wurde noch nie geschliffen. Keine Ahnung wie viele Meter Stoff sie schon zerschnitten hat, aber es sind sicherlich Unmengen. Diese Schere war damals echt extrem teuer aber die Investition hat sich gelohnt.

In der Zwischenzeit besitze ich auch eine Schneidematte und ein Rollmesser. Die Schneidematte liegt immer auf meinem Zuschneidetisch, praktisch als Unterlage, jedoch wird sie selten für Ihren eigentlichen Zweck verwendet. Das Rollmesser verwende ich fast nur wenn ich Material zerschneide, von welchem dann die Schnittkanten auf der rechten Seite zu sehen sind. Lodenstoffe welche offen vernäht werden zum Beispiel. Für Filz, Plane oder Wachstuch verwende ich auch eher das Rollmesser. Sämtliche andere Stoffe werden alle herkömmlich mit der Stoffschere zerlegt. Ich mag das schneidende Geräusch, dass meine Schere von sich gibt, wenn sie durch den Stoff gleitet. Totali liebi!! ♥

Ach ja, viele meiner «Fadenscheren» haben eine lange rote Kordel, rot da sie ausschliesslich fürs Nähen bestimmt sind und die Länge damit man sie um den Hals hängen kann. So habe ich jederzeit eine Schere bei mir wenn ich eine benötige. Dies stammt auch aus meiner Ausbildungszeit und ging über all die Jahre nicht verloren. Tradition halt – weisch :)

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Zum Thema Schneidematte

Wie oben bereits erwähnt besitze ich beides. Schneidematten gibt es in der Zwischenzeit auch in schön :-) so zum Beispiel würde ich mir heute eine in Grau kaufen, da – wie könnte es auch anders sein – dies wohl zu meinen Lieblingsfarben gehört! Meine sind in wunderschönem Grün… Passt jetzt nicht unbedingt zu meiner Einrichtung aber was soll’s, sie sind ja nützlich! Und ich muss da noch erwähnen, die grössere Matte habe ich von meinem Sohn einmal zu Weihnachten geschenkt gekriegt. Wie süss! Er war tatsächlich im Nähladen und hat so eine gekauft. Man stelle sich das mal vor! Er war mit dem Skateboard da und hat das Ding dann auch so nach Hause gebracht… Unglaublich oder?!? Einfach nur Zucker!!!

Das Mass meiner grossen Schneidmatte beträgt 90x60cm und meiner Kleinen 60x45cm. Beide haben cm und Inch Angaben auf der Matte. Das Raster ist in fein und Grob eingeteilt.

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Der Fadenschlag und die Nähnadel – ach so der Fingerhut gehört auch dazu… Das Trio

In der Schweiz wird dieser so bezeichnet, in Deutsch heisst es wohl eher Heftfaden.

Davon besitze ich auch so einige Spulen. Dieser besteht eigentlich immer aus 100% Baumwolle und wird verwendet zum Durchschlagen oder Heften. Für das Nähen kann er nicht verwendet werden, denn Heftfaden lässt sich echt leicht reissen. Der Grund liegt in der Herstellung des Fadens, dieser wird aus lose-versponnener Faser hergestellt.

Meine Heftfäden haben alle dezente Farben, weiss, hellgelb, hellblau, rosa (ja wer mich kennt weiss das ich rosa nicht mag aber das ist hier rein Zweckdienlich).

Warum keine satten Farben? Da ich keine Abfärbung riskieren möchte.

Wie es ums Durchschlagen und Heften steht, kann ich Euch gerne mal in einem separaten Post erklären.

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Ich kann euch nicht sagen, wenn ich das letzte Mal Nähnadeln gekauft habe, das ist wirklich schon eine Weile her. Ich habe da ein paar «Briefchen» die stammen glaube ich auch noch aus meiner Ausbildungszeit. Nähnadeln, gibt’s wie Maschinennadeln, in verschiedenen Grössen. Ich besitze alles Mögliche und verwende immer gerade die, die am nächsten im Nadelkissen steckt und für meine Situation dann die geeignete Dicke hat. Das Nadelöhr spielt da auch eine gewisse Rolle. Wem es nicht so leicht fällt einen Faden durch ein Öhr zu kriegen, der sollte darauf achten, dass er Nadeln mit grösserem Öhr kauft. Ansonsten wird das echt zu einer Nervenprozedur und genervt wollen wir echt nicht sein. Nähen ist ja das Schönste was es gibt!!

Und zum Schluss des Trios noch der Fingerhut. Da hab ich auch zwei Stück davon. Ihr könnt Euch vorstellen, dass die auch schon ein paar Jahre hinter sich haben. Im Normalfall nähe ich aber ohne. Nur wenn es harzig wird und mein Mittelfinger schon total überstrapaziert ist wird ein Fingerhut aufgesetzt. Ich habe noch solche aus Metall. Die finde ich irgendwie am besten. Einer von beiden ist ein Erbstück von meiner Oma – der musste sicher noch herhalten um Socken zu stopfen.

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Zum Thema Kopierpapier und das Kopierrädchen

Wenn ich etwas dickeren Stoff verarbeite und eine Kennzeichnung für Nähte, Querzeichen, Abnäher & Co. benötige, verwende ich dafür auch das Kopierpapier und nicht die Technik des Durchschlagen.

Dies sollte immer auf einer stabilen Unterlage verwendet werden, also nicht auf dem wunderschönen Holztisch in Eurem Esszimmer anwenden! Wenn sich eine Schneidematte in eurem Besitz befindet, dann würde sich die super dafür eignen. Der Grund dafür liegt nicht im Papier, viel mehr in dem Rädchen. Dazu komme ich aber gleich noch einmal. Das Papier gibt es auch in verschiedenen Farben, wie die Schneiderkreiden – in blau, rot, gelb und weiss. Rot und blau verwende ich eigentlich so gut wie nie. Weiss und gelb haben sich echt bewährt und deshalb kommen sie auch oft zum Einsatz!

Es ist wie mit der Schneiderkreide – die Gelbe wird oft für weisse Stoffe verwendet aber Achtung! Auch hier gilt, wenn der Stoff wirklich dünn ist bitte nicht auf diese Art etwas kennzeichnen. Bitte immer einen Heftfaden dafür verwenden. Ich kann euch mit Sicherheit sagen, dass die gelbe Farbe durchschimmert und das ist echt unschön! Mein Kopierrädchen ist gezahnt. Es gibt auch solche die durchgehend sind, damit habe ich keine Erfahrung. Ich könnte mir aber vorstellen, dass dies auch ganz gut funktioniert, wenn man es auf dem passenden Material anwendet.

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So, nun sind alle Teile zugeschnitten und es kann endlich ans nähen gehen.

Vieles der verschiedenen Dinge die ich euch bis jetzt aufgezählt habe, begleiten mich auch durch die eigentliche Nähphase. Die Fadenschere, die Nähnadeln, der Pfiffikus, das Massband etc.

Aber was denn das alles ist, das werde ich Euch im dritten und letzten Teil verraten.

Bis dahin wünsche ich euch gutes Gelingen und viel Spass

Bis uh bald

Eure Swana

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